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Chatbots im Personalmarketing

Können sie das Personalmanagement unterstützen?
Frau kommuniziert mit Chatbot

Chatbots im Personalmarketing

Neue Stellenausschreibungen sind schnell verfasst und ebenso schnell auf der eigenen Firmenwebseite, wie auf den einschlägigen Jobbörsen online gestellt. Doch ist diese Art der Bewerbersuche noch zeitgemäß, beziehungsweise ausreichend?

Die Suche nach einem Ausbildungsplatz wirft viele Fragen auf, welche beantwortet werden wollen. Da Google in den meisten Fällen leider keine unternehmensspezifischen Fragen beantworten kann, bleibt oft nur der Griff zum Telefon oder eine Kontaktaufnahme per E-Mail. Dies bringt mehrere Probleme mit sich. Zum einen scheuen sich Bewerber oft davor, den Stellenausschreiber wegen allgemeiner Informationen zu kontaktieren, zum anderen ist auf Unternehmensseite ein Mitarbeiter erforderlich, der diese sich oft wiederholenden Fragen beantworten muss.

Wäre es nicht leichter einen Großteil dieser im Voraus abzufangen? Genau hier kommt der Chatbot ins Spiel. Er interagiert mit dem Bewerber wie eine natürliche Person und grenzt eintreffende Fragen thematisch soweit ein, dass er eindeutige Antworten liefern kann.

 

Chatbot: Programm, mit dem man sich unterhalten kann

 

Der Umfang dieser künstlichen Intelligenz (auch KI, englisch: artificial intelligence) hängt vom jeweiligen Chatbot ab. Es gibt einfache Ausführungen, in denen sich der Nutzer ausschließlich durch im Vorhinein festgelegte Fragebäume klickt. Komplexere Chatbots besitzen eine ausgeklügeltere Intelligenz und sind in der Lage, Neues dazuzulernen und aktiver auf den Bewerber einzugehen.

Des Weiteren können Antworten grafisch oder durch entsprechende Links unterstützt werden.

Chatbots können sowohl auf Webseiten, als auch dank API-Schnittstelle, in Facebook integriert werden.

 

Bei richtigem Einsatz, unterstützen Chatbots das Personalmanagement.

 

Die Einsatzmöglichkeiten eines Chatbos können aber auch viel umfassender sein, als das einfache Beantworten von Fragen. Die Unterhaltungsroboter können zum Beispiel ganze Bewerbungsprozesse begleiten, indem sie Unterlagen entgegennehmen, auf Vollständigkeit prüfen und dem entsprechenden Personalleiter weiterleiten. Sollten Informationen fehlen oder Mindestanforderungen nicht erfüllt sein, erhält der Bewerber umgehend eine Benachrichtigung.

 

Jan Köpke